Samstag, 28. Januar 2012

Heimreise

Letzter Tag in KL. Noch ein mal setzen wir uns der eigentlich unerträglichen Hitze aus. Wüßten wir nicht, was daheim für eine Kälte ist, wäre es auch irrsinnig. Noch einmal mit dem Hopp On Hopp Off Bus in die Stadt, zu den Petronas Twin Towers, wo sich Rüdiger den atemberaubenden Ausblick gönnt. Danach noch mal ein heftiger Regenguss und mit kurzem Pickup des Gepäcks im Hotel fahren wir mit dem Taxi zum KLIA Flughafen.


Kleiner Schwank am Rande: 3 Stunden auf den Zug im Fernbahnhof Frankfurt zu warten, das war uns deutlich zu lang. Also umgebucht und noch mal ordentlich Geld an die Bahn AG abgedrückt. Im Zug kommt ein gutgelaunter, lustiger bayrischer Schaffner, nimmt sich den Fahrschein und meint, als Judith ihm die Umbuchung zeigen will: "Des hättens nit gebraucht" während er den alten Schein abknippst. Da war Judith sauer.

Zu Hause wartet Rocky bei Jörg und Roxy schon :-)

Donnerstag, 26. Januar 2012

KL - Runde 2

Nach ausgiebigen Schlafen machen wir uns zur 2. Runde Busfahren auf. Wir besuchten den Central Market - ein riesiger Markt mit Kunsthandwerk, Seide, Batik, Schmuck und Holzteller/Masken....Das Gebäude war recht hübsch gestaltet und nett anzuschauen. Weiter gings in den Vogelpark, angeblich der größte Park mit freifliegenden Vögel. Der Park ist mit vielen Bäumen, Wasserfällen und Teichen ausgestattet. Wir mussten öfter mal den Kopf einziehen, weil riesige Vögel den Baum wechselten oder ein Pfau sprang von einem 3 m hohen Dach fast vor unsere Füsse,nur weil er mit einem Nebenbuhler gerade Streit hatte. Der Vogelpark hatte sehr viele exotische Vögel - neben Emus, jedermenge verschiedene Papageiarten, Flamingos, Storche und Hornbill???, zu bieten, war sehr interessant.
Unser Abendessen nahnen wir in KLCC (Kaufhaus in den Petronas-Towers) ein - nichts zu scharfes was die Eingeweide stimuliert, wir haben ja schliesslich noch unsere Heimreise vor uns. Wir schnappten noch 2 Jug gezapftes Carlsberg in einer Dschungle-Bar und liessen den aktiven Teil des Tages im Pool unseres Hotels (im 4. Stock mit direkten Blick auf die angestrahlten Twin-Towers u. Fernsehturm) ausklingen. Die Poolanlage läd zum Relaxen und Geniesen ein. Dort werden wir morgen vor unserem Abflug noch erstmal die letzte Sonne und Wärme auftanken..

Bus fahren

Am Morgen geht es nach dem Frühstück los mit der Erkundung der Stadt. Zu den Petronas-Towers und dem KLCC sind es nur 2 Minuten zu Fuß. Die Türme können heute nicht mehr besichtigt werden, dafür kann Rüdiger dann eine Karte für übermorgen ergattern. Dann fahren wir eben mit dem Bus. Im Hop-On Hopp-Off Bus geht es an den einzelnen Stationen vorbei bis zur China Town. Hier wird es Zeit für das obligatorische Süppchen und einer warmen Flasche Tiger-Bier. Aha, erst ein kleines Bier bestellen, Temperatur checken und wenn die gut ist, weitere Bestellungen aufgeben.
Müde fahren wir mit dem Bus weiter und genießen, wie die Stadt an unseren Fenstern vorbeizieht. So fahren wir bis über die Einsteigestelle hinaus bis zum Fernsehturm. Aus dem Sonnenuntergang in luftiger Höhe wird nichts, dafür bekommen wir ein Gewitter über der Stadt präsentiert. Und die Lichter funkeln aus der Tiefe, nachdem die Dunkelheit eingebrochen ist. Die Petronas-Towers leuchten hell.
Danach geht zum Bierchen und Abendessen in einen Irischen Pub. Es ist gar nicht so einfach, ein nettes Biergeschäft zu finden. Dafür mussten wir einen gewaltigen Fußmarsch durch die Stadt machen. Das Bierchen haben wir uns redlich verdient. Mittwochs ist Lady-Time, d.h. die Mädels erhalten kostenlos Cocktails. Da sagt Judith doch nicht nein. Wir haben eine sehr interessante Unterhaltung mit einem Ehepaar aus Südafrika, die in Malaysia als Lehrer arbeiten. Wir tauschten Reiseerfahrungen über Thailand, Laos u. Kambodscha aus. Es war so ein richtiger schöner Abend.
Judith hat es besonders gefallen, hatte dafür am Donnerstagmorgen leichtes Kopfsausen.

Dienstag, 24. Januar 2012

Kuala Lumpur (KL)

Nach 1,5 Std. Flug sind wir gut in Kuala Lumpur angekommen. Wir sind ganz easy mit dem Zug zum Sentrel Station gefahren und von dort aus weiter mit dem Taxis in unser Hotel. Das ist vielleicht ein exclusive Absteige - 5 Sterne mit Pool im 4. Stock, super schönes geräumiges Zimmer , einfach eine Wucht.

Unser 1. Ausflug war ganz schön anstrengend. Die ganzen neuen Eindrücke einer geschäftigen Großstadt. Wir müssen uns erst mal umgewöhnen und die Orientierung finden.
Bild dreht nicht :-(
So viel läßt sich sagen, dass das Straßenbild geprägt ist von unterschiedlichen Nationen bzw. Völkergruppen - Malaien, Inder, Chinesen, jedoch wenig Langnasen. Die Gebäude sind bomastisch hoch und es gibt eine unmaß von riesigen Einkaufszentren, die mit Fußgängerbrücken verbunden sind. Die Strasse mit den vielen Essensständen und Low-Budget-Hotels haben wir auch gefunden und auf uns wirken lassen.
Eine Vorführung vom malaiischen Fremdenverkehrsministerium haben wir uns in einem Kuppelzelt mit irrer Animationen auch schon angeguckt.

Morgen geht's mit dem Hopp-on / Hopp off - Bus durch die Stadt.

Montag, 23. Januar 2012

Letzter Tag in Thailand

Bei gutem Wetter ist erstmal morgens ein Bad im angenehm temperierte Meer angesagt, danach ein ausgiebiges Frühstück. Heute gehts mit dem Auto nochmal in den Süden von Phuket, bisschen rumschauen.
Der gestriger Ausflug nach Patong und Kamala gab uns die Erkenntnis, den Menschenauflaufam Strand  (dicke Russen, billig angezogene Frauen - nicht wirklich schön -) , die unzähligen Bars brauchen wir nicht wirklich, da schätzen wir die Ruhe und Gemütlichkeit hier in Naithon oder besser noch von Koh Lanta (ist  ja doch unser Favorit).
Der Rest der Insel - Rawai-Beach, Kata, Karon... ist etwas gemäßigter, aber auch nicht unser Ding. Vor 11 Jahren waren wir hier, da war es noch akzeptabel, heute viel zu geschäftig. Da sehen wir Naithon mit ganz anderen Augen, ist ja doch ganz nett, besonders das gemütliche Strandleben und unsere Stammkneippe - Madagaskar (Melmon hat glaube ich Ferien). Hier läuft die Uhr noch langsam.
Das letzte Bad im Meer, den Sundowner, die gute Musik im Madagaskar.... - Hells Bells schon um 20:00 Uhr.  Genau das Richtige für so ne WW-Bikerin. So lassen wir unseren letzten Tag in Thailand auslaufen, doch recht nett, oder?


Morgen gehts dann weiter nach Kuala Lumpur, sind so richtig gespannt, was uns da erwartet. Wiedermal ist Packen angesagt, es wird immer schwieriger, weil die neuen Einkäufe noch unterzubringen sind, ist doch wirklich Stress, oder , grins?
Den Transport haben wir super gelöst - mit unserem Mietwagen. Der hat sich dann wirklich so richtig gelohnt, genial nicht auf die hiesige Taximaffia angewiesen zu sein. Das geschieht denen bei deren miesen Preispolitik recht.
Schade, dann gibt's kein Frühschwimmen mehr, dafür jede Menge zu besichtige und in  ein neues Flair einzutauchen.

Samstag, 21. Januar 2012

Naithon

Hier in Naithon gammeln wir schön gemütlich rum. Ruediger erfreut sich über das kostenlose WIFI im Restaurant unseres Gästhauses und frönt seinem Hobby während Judith beim Frühschwimmen ist.
Genial, aus dem Zimmer fast ins Meer stolpern, leckeres Frühstück, kühle Getränke - alles nur mit paar Schritten zu erreichen. So muss es sein.

Wir stellen fest, dass wir ein komisches Alter haben. Bei Helmut im Restaurant sprengen wir den Altersdurchschnitt zwischen den ganzen Rentner, die sich von ihren Überleben der Herzinfakte oder  anderen Krankheiten austauschen. Den Gegensatz finden wir in der gegenüberliegenden Reaggy-Bar. Dort freuen sich junge Backpacker über ihre Reiseerlebnisse u. leckeren Cocktails.

Der in Lanta eingefangene Sonnenbrand wurde durch eine Sunburn-Massage weggezaubert, herrlich von Kopf bis Fuß mit kühlender Aleovera und Cocusnut-Creme einbalsamiert zu werden und das eine Stunde. Danach fühlt sich Judith wie neu.
Regen am Strand von Naithon


Aus unserem Plan, uns doch heute mal am Strand zwei Liegen mit Sonnenschirm zu gönnen, wird erstmal Nichts - es regnet. Auch gut, so ist Zeit zum Blogschreiben und mal nicht schwitzen ist ja auch ganz nett.


FantaSea Phuket
Da wegen der Taxi-Mafia die Transporte zur zur FantaSea, einer Show über Thailand mit Musical, Artisten und Tierdarbietungen ausgesetzt sind, mieten wir uns ein Auto von Jens für 2000bth/2Tage und fahren selbst nach Patong und Kamala. Tolle Show mit viel Musik und knalligen Einlagen. Etwas Kultur schadet ja auch nicht. Auf der Rückfahrt waren wir froh, dass wir doch kein Moped gemietet haben, es regnet wieder. Und wenn es hier regnet, dann richtig. Rüdiger beherrscht das Autofahren perfekt, Judith zuckt bei  engeren Kurven manchmal zusammen. Die andere Sitzposition ist doch was gewöhnungsbedürftig,
eindösen ist da nicht angesagt.

Freitag, 20. Januar 2012

Ko Lanta

Staff Ko Lanta Diving Center
Was gibt es von Ko Lanta zu berichten?
Es ist eigentlich alles noch beim Alten, so drastische Veränderungen hat es nicht gegeben. Ko Lanta ist immer noch die schönste Insel! Zwei Tauchtage mit Ko Lanta Diving Center, der Tauchbasis von Christian Mietz und seiner tollen Mannschaft lassen in uns wirklich das Gefühl aufkommen: hier sind wir (auch) daheim. Olli, Sascha und Walter mit seiner Frau Susi behandeln uns eben familiär.


Frühstück an Bord
Ko Yumm
Die Zeit auf Lanta war vielleicht doch was kurz, so dass wir nicht alle Bekannte treffen konnten u.a. Kerstin und "Lanta-Mama". In der German-Bakery von Ina u. Hot haben wir einen leckeren Eiskaffee u. Ananas-Lassi geschlürft. Hier erfahren wir, dass Su Papa von einer Tochter geworden ist und bei einer Tauchbasis weiter im Süden von Lanta arbeitet. Lese-Klaus war auch wie gewohnt im Schatten lesend am Strand und beim Sonnenuntergang in der Easy-Bar anzutreffen.

Easy Bar
Und jeden Abend trinken wir pflichtbewußt das Weizenbier in der Easy-Bar. Der Lautsprecher an der Moschee hält mittlerweile auch die Klappe, kein Muazzin-Ruf mehr. Internet über Telefon (GPRS) ist so grottenlangsam und schlecht, noch nicht einmal die emails kann man gescheit lesen. Und schnelles WIFI hat unsere Anlage nicht. Also warten, bis wieder einigermassen Verbindung herrscht.

Nach einem gefülten viel zu kurzen Aufenthalt auf  Ko Lanta sind wir am Freitag weitergezogen nach Phuket, genau: Naithon in der Nähe des Flughafens. Ein "sehr" überschaubarer Strand, neben englisch und thai steht hier auch alles auf russisch.
Wir haben ein wunderschönes Zimmer an der Straße, die die Häuser von dem Strand trennt.