Samstag, 28. Januar 2012

Heimreise

Letzter Tag in KL. Noch ein mal setzen wir uns der eigentlich unerträglichen Hitze aus. Wüßten wir nicht, was daheim für eine Kälte ist, wäre es auch irrsinnig. Noch einmal mit dem Hopp On Hopp Off Bus in die Stadt, zu den Petronas Twin Towers, wo sich Rüdiger den atemberaubenden Ausblick gönnt. Danach noch mal ein heftiger Regenguss und mit kurzem Pickup des Gepäcks im Hotel fahren wir mit dem Taxi zum KLIA Flughafen.


Kleiner Schwank am Rande: 3 Stunden auf den Zug im Fernbahnhof Frankfurt zu warten, das war uns deutlich zu lang. Also umgebucht und noch mal ordentlich Geld an die Bahn AG abgedrückt. Im Zug kommt ein gutgelaunter, lustiger bayrischer Schaffner, nimmt sich den Fahrschein und meint, als Judith ihm die Umbuchung zeigen will: "Des hättens nit gebraucht" während er den alten Schein abknippst. Da war Judith sauer.

Zu Hause wartet Rocky bei Jörg und Roxy schon :-)

Donnerstag, 26. Januar 2012

KL - Runde 2

Nach ausgiebigen Schlafen machen wir uns zur 2. Runde Busfahren auf. Wir besuchten den Central Market - ein riesiger Markt mit Kunsthandwerk, Seide, Batik, Schmuck und Holzteller/Masken....Das Gebäude war recht hübsch gestaltet und nett anzuschauen. Weiter gings in den Vogelpark, angeblich der größte Park mit freifliegenden Vögel. Der Park ist mit vielen Bäumen, Wasserfällen und Teichen ausgestattet. Wir mussten öfter mal den Kopf einziehen, weil riesige Vögel den Baum wechselten oder ein Pfau sprang von einem 3 m hohen Dach fast vor unsere Füsse,nur weil er mit einem Nebenbuhler gerade Streit hatte. Der Vogelpark hatte sehr viele exotische Vögel - neben Emus, jedermenge verschiedene Papageiarten, Flamingos, Storche und Hornbill???, zu bieten, war sehr interessant.
Unser Abendessen nahnen wir in KLCC (Kaufhaus in den Petronas-Towers) ein - nichts zu scharfes was die Eingeweide stimuliert, wir haben ja schliesslich noch unsere Heimreise vor uns. Wir schnappten noch 2 Jug gezapftes Carlsberg in einer Dschungle-Bar und liessen den aktiven Teil des Tages im Pool unseres Hotels (im 4. Stock mit direkten Blick auf die angestrahlten Twin-Towers u. Fernsehturm) ausklingen. Die Poolanlage läd zum Relaxen und Geniesen ein. Dort werden wir morgen vor unserem Abflug noch erstmal die letzte Sonne und Wärme auftanken..

Bus fahren

Am Morgen geht es nach dem Frühstück los mit der Erkundung der Stadt. Zu den Petronas-Towers und dem KLCC sind es nur 2 Minuten zu Fuß. Die Türme können heute nicht mehr besichtigt werden, dafür kann Rüdiger dann eine Karte für übermorgen ergattern. Dann fahren wir eben mit dem Bus. Im Hop-On Hopp-Off Bus geht es an den einzelnen Stationen vorbei bis zur China Town. Hier wird es Zeit für das obligatorische Süppchen und einer warmen Flasche Tiger-Bier. Aha, erst ein kleines Bier bestellen, Temperatur checken und wenn die gut ist, weitere Bestellungen aufgeben.
Müde fahren wir mit dem Bus weiter und genießen, wie die Stadt an unseren Fenstern vorbeizieht. So fahren wir bis über die Einsteigestelle hinaus bis zum Fernsehturm. Aus dem Sonnenuntergang in luftiger Höhe wird nichts, dafür bekommen wir ein Gewitter über der Stadt präsentiert. Und die Lichter funkeln aus der Tiefe, nachdem die Dunkelheit eingebrochen ist. Die Petronas-Towers leuchten hell.
Danach geht zum Bierchen und Abendessen in einen Irischen Pub. Es ist gar nicht so einfach, ein nettes Biergeschäft zu finden. Dafür mussten wir einen gewaltigen Fußmarsch durch die Stadt machen. Das Bierchen haben wir uns redlich verdient. Mittwochs ist Lady-Time, d.h. die Mädels erhalten kostenlos Cocktails. Da sagt Judith doch nicht nein. Wir haben eine sehr interessante Unterhaltung mit einem Ehepaar aus Südafrika, die in Malaysia als Lehrer arbeiten. Wir tauschten Reiseerfahrungen über Thailand, Laos u. Kambodscha aus. Es war so ein richtiger schöner Abend.
Judith hat es besonders gefallen, hatte dafür am Donnerstagmorgen leichtes Kopfsausen.

Dienstag, 24. Januar 2012

Kuala Lumpur (KL)

Nach 1,5 Std. Flug sind wir gut in Kuala Lumpur angekommen. Wir sind ganz easy mit dem Zug zum Sentrel Station gefahren und von dort aus weiter mit dem Taxis in unser Hotel. Das ist vielleicht ein exclusive Absteige - 5 Sterne mit Pool im 4. Stock, super schönes geräumiges Zimmer , einfach eine Wucht.

Unser 1. Ausflug war ganz schön anstrengend. Die ganzen neuen Eindrücke einer geschäftigen Großstadt. Wir müssen uns erst mal umgewöhnen und die Orientierung finden.
Bild dreht nicht :-(
So viel läßt sich sagen, dass das Straßenbild geprägt ist von unterschiedlichen Nationen bzw. Völkergruppen - Malaien, Inder, Chinesen, jedoch wenig Langnasen. Die Gebäude sind bomastisch hoch und es gibt eine unmaß von riesigen Einkaufszentren, die mit Fußgängerbrücken verbunden sind. Die Strasse mit den vielen Essensständen und Low-Budget-Hotels haben wir auch gefunden und auf uns wirken lassen.
Eine Vorführung vom malaiischen Fremdenverkehrsministerium haben wir uns in einem Kuppelzelt mit irrer Animationen auch schon angeguckt.

Morgen geht's mit dem Hopp-on / Hopp off - Bus durch die Stadt.

Montag, 23. Januar 2012

Letzter Tag in Thailand

Bei gutem Wetter ist erstmal morgens ein Bad im angenehm temperierte Meer angesagt, danach ein ausgiebiges Frühstück. Heute gehts mit dem Auto nochmal in den Süden von Phuket, bisschen rumschauen.
Der gestriger Ausflug nach Patong und Kamala gab uns die Erkenntnis, den Menschenauflaufam Strand  (dicke Russen, billig angezogene Frauen - nicht wirklich schön -) , die unzähligen Bars brauchen wir nicht wirklich, da schätzen wir die Ruhe und Gemütlichkeit hier in Naithon oder besser noch von Koh Lanta (ist  ja doch unser Favorit).
Der Rest der Insel - Rawai-Beach, Kata, Karon... ist etwas gemäßigter, aber auch nicht unser Ding. Vor 11 Jahren waren wir hier, da war es noch akzeptabel, heute viel zu geschäftig. Da sehen wir Naithon mit ganz anderen Augen, ist ja doch ganz nett, besonders das gemütliche Strandleben und unsere Stammkneippe - Madagaskar (Melmon hat glaube ich Ferien). Hier läuft die Uhr noch langsam.
Das letzte Bad im Meer, den Sundowner, die gute Musik im Madagaskar.... - Hells Bells schon um 20:00 Uhr.  Genau das Richtige für so ne WW-Bikerin. So lassen wir unseren letzten Tag in Thailand auslaufen, doch recht nett, oder?


Morgen gehts dann weiter nach Kuala Lumpur, sind so richtig gespannt, was uns da erwartet. Wiedermal ist Packen angesagt, es wird immer schwieriger, weil die neuen Einkäufe noch unterzubringen sind, ist doch wirklich Stress, oder , grins?
Den Transport haben wir super gelöst - mit unserem Mietwagen. Der hat sich dann wirklich so richtig gelohnt, genial nicht auf die hiesige Taximaffia angewiesen zu sein. Das geschieht denen bei deren miesen Preispolitik recht.
Schade, dann gibt's kein Frühschwimmen mehr, dafür jede Menge zu besichtige und in  ein neues Flair einzutauchen.

Samstag, 21. Januar 2012

Naithon

Hier in Naithon gammeln wir schön gemütlich rum. Ruediger erfreut sich über das kostenlose WIFI im Restaurant unseres Gästhauses und frönt seinem Hobby während Judith beim Frühschwimmen ist.
Genial, aus dem Zimmer fast ins Meer stolpern, leckeres Frühstück, kühle Getränke - alles nur mit paar Schritten zu erreichen. So muss es sein.

Wir stellen fest, dass wir ein komisches Alter haben. Bei Helmut im Restaurant sprengen wir den Altersdurchschnitt zwischen den ganzen Rentner, die sich von ihren Überleben der Herzinfakte oder  anderen Krankheiten austauschen. Den Gegensatz finden wir in der gegenüberliegenden Reaggy-Bar. Dort freuen sich junge Backpacker über ihre Reiseerlebnisse u. leckeren Cocktails.

Der in Lanta eingefangene Sonnenbrand wurde durch eine Sunburn-Massage weggezaubert, herrlich von Kopf bis Fuß mit kühlender Aleovera und Cocusnut-Creme einbalsamiert zu werden und das eine Stunde. Danach fühlt sich Judith wie neu.
Regen am Strand von Naithon


Aus unserem Plan, uns doch heute mal am Strand zwei Liegen mit Sonnenschirm zu gönnen, wird erstmal Nichts - es regnet. Auch gut, so ist Zeit zum Blogschreiben und mal nicht schwitzen ist ja auch ganz nett.


FantaSea Phuket
Da wegen der Taxi-Mafia die Transporte zur zur FantaSea, einer Show über Thailand mit Musical, Artisten und Tierdarbietungen ausgesetzt sind, mieten wir uns ein Auto von Jens für 2000bth/2Tage und fahren selbst nach Patong und Kamala. Tolle Show mit viel Musik und knalligen Einlagen. Etwas Kultur schadet ja auch nicht. Auf der Rückfahrt waren wir froh, dass wir doch kein Moped gemietet haben, es regnet wieder. Und wenn es hier regnet, dann richtig. Rüdiger beherrscht das Autofahren perfekt, Judith zuckt bei  engeren Kurven manchmal zusammen. Die andere Sitzposition ist doch was gewöhnungsbedürftig,
eindösen ist da nicht angesagt.

Freitag, 20. Januar 2012

Ko Lanta

Staff Ko Lanta Diving Center
Was gibt es von Ko Lanta zu berichten?
Es ist eigentlich alles noch beim Alten, so drastische Veränderungen hat es nicht gegeben. Ko Lanta ist immer noch die schönste Insel! Zwei Tauchtage mit Ko Lanta Diving Center, der Tauchbasis von Christian Mietz und seiner tollen Mannschaft lassen in uns wirklich das Gefühl aufkommen: hier sind wir (auch) daheim. Olli, Sascha und Walter mit seiner Frau Susi behandeln uns eben familiär.


Frühstück an Bord
Ko Yumm
Die Zeit auf Lanta war vielleicht doch was kurz, so dass wir nicht alle Bekannte treffen konnten u.a. Kerstin und "Lanta-Mama". In der German-Bakery von Ina u. Hot haben wir einen leckeren Eiskaffee u. Ananas-Lassi geschlürft. Hier erfahren wir, dass Su Papa von einer Tochter geworden ist und bei einer Tauchbasis weiter im Süden von Lanta arbeitet. Lese-Klaus war auch wie gewohnt im Schatten lesend am Strand und beim Sonnenuntergang in der Easy-Bar anzutreffen.

Easy Bar
Und jeden Abend trinken wir pflichtbewußt das Weizenbier in der Easy-Bar. Der Lautsprecher an der Moschee hält mittlerweile auch die Klappe, kein Muazzin-Ruf mehr. Internet über Telefon (GPRS) ist so grottenlangsam und schlecht, noch nicht einmal die emails kann man gescheit lesen. Und schnelles WIFI hat unsere Anlage nicht. Also warten, bis wieder einigermassen Verbindung herrscht.

Nach einem gefülten viel zu kurzen Aufenthalt auf  Ko Lanta sind wir am Freitag weitergezogen nach Phuket, genau: Naithon in der Nähe des Flughafens. Ein "sehr" überschaubarer Strand, neben englisch und thai steht hier auch alles auf russisch.
Wir haben ein wunderschönes Zimmer an der Straße, die die Häuser von dem Strand trennt.

Dienstag, 17. Januar 2012

30 Stunden

so lange hat es gedauert, bis wir unser Domizil in Doi Saket verlassenhaben und an unserer neuen Station auf Ko Lanta angekommen sind. Man hätte es auch einfacher haben können. Dann hätten wir aber die unruhige Fahrt mit dem Nachtzug, die Verspätung in Trang von über einer Stunde, den Minibus mit gefühlten tausend Haltepunkten nicht erlebt!
hard work

Judith und sexy Man
Bei dem Nachtzug hatten wir nachts das Gefühl, der entgleist jeden Moment. Die Geräuschkulissen ließ sich mit Ohrstöpsel gut bewältigen, aber das Geschaukel war schon heftig. Nach so einer strapaziösen Zugfahrt verlangt uns dann der Minibus noch einige Geduld ab, dennoch hat sich die Reise gelohnt. So viele Eindrücke, wenn auch nur für 3 Stunden, aber wir waren in Bangkok. Der Zeitung lesende Polizist vor dem Bahnhof - alle 5 Minuten hält der mal ein Auto an, macht den Fahrer rund und liest dann wieder die Zeitung.

Weizenbier in der Easy Bar
Nun sitzen wir endlich am Strand, die Sonne lacht, die Leute und auch Judith baden im Meer - besser kanns nicht sein. Dieses Jahr sind wir im VR Mini Market abgestiegen. Neben "Supermarkt" erhält man hier auch Unterkunft, Mopeds, Essen, Trinken im Restaurant, Fährtickets = Rundumversorgung. Und viele Kinder im Vorschulalter trifft man hier. Die reden deutsch, englisch, schwedisch und verstehen sich dabei prächtig.

das ist die Easy-Bar heute
Am Abend dann der Pflichtbesuch in der Easy-Bar, die Wirtin begrüßt uns auf deutsch mit "willkommen im kleinen Daheim". Weizenbier aus Deutschland für 150 bth. = 3,75 €. Wenn man bedenkt, dass Judith das erste Mal vor 12 Jahren in der Easy-Bar eingeschlagen ist....

Nach dem Frühstück etwas Internet, eine Thaimassage und dann mit dem Mopped nach Ban Saladan. Wir wollen uns für morgen zum Tauchen einbuchen, ein paar Einkäufe tätigen und einfach mal schauen, wie sehr sich Lanta in den letzten drei Jahren verändert hat. Etwa ist uns schon aufgefallen: unglaublich viele Jogger/innen am Strand. Sportliche Leute und junge Familien als Kontrast zu der Pensionäsrsriege.

Samstag, 14. Januar 2012

Doi Saket

Heute regnets bis nachmittags, unsere Pläne, noch einen Ausflug in die Berge zu machen, müssen wir auf das Nächstemal verschieben. So haben wir einen gemütlichen Tag verbracht mit ausführlichen Frühstück, Blogschreiben, lesen, 1 1/2 Stunden Thaimassage und lesen.
Ein Ausflugs haben wir noch heute, die massgeschneiderten Kleider abholen und auf den Markt von

Kao Soy in Chiang Mai

Die Motorräder wurden unbeschadet an unseren Bike-Dealer, Mr. Beer, übergeben. Die Fahrt in und durch die Stadt, gelingt uns ganz locker, der Verkehr erleben wir nicht mehr so strong.
Für die nächsten 2 Tage wurde ein Roller angeheuert, der uns in die nähere Umgebung von Doi Saket erkunden lassen wird.Ist schon eine Umstellung zum Motorrad, geht alles behäbiger und er  hat mit unseren Fliegengewichten gut zu schaffen.
Wir bummel 2 Std. durch Chiang Mai, durchstöbern kleine Nebengässchen. Es ist schon beindrucken, welche grünen Oasen mit vielen Blumen mitten in der Stadt gibt, völlig Ruhe , so gemütlich und nett anzuschauen.
In einem sehr schönen Restaurant mit einem idyllischen Garten schlürfen wir unsere tägliche Nudelsuppe. Judith geniesst den Geheimtipp´von Sandra - Kao  Soy with beef. Die Suppe lecker, schmeckt wie eine Weihnachtssuppe, weil sie mit Zimt verfeinert wurde.  Nudeln, eine Art getrockneter Pfannkuchen (thail. Flädle??), viel Gemüse und andere exotischen Gewürze machen die Suppe zu einem Hit. Die Suppenschälchen haben uns gut gefallen. Sie waren genial geformt - hatten auf der einen Seite eine Einkerbung um die Essstäbchen abzulegen u. auf der gegenüberliegenden Seite 2 Löcher, wo sie durchgeführt wurden. Die Herstellung wäre auch für eine Westerwälder Keramikwerkstatt machbar, aber wer  benutzt so was bei uns??

Weitere 2 Std. verbrachten wir mit einem Einkaufsbummel im Shopping-Center "Airport-Plaza" - ein riesiger Laden, sehr modern und großzügig angelegt. Da geht Judith das Herz auf. Rüdiger vedrückt sich erstmal in die Elektronikabteilung. Judith findet jede Menger nette Mitbringsel. Hier gibt es fast ausschliesslich nur Marken-waren, kein Billigramsch. So geht's Traditionell in den Camel-Shop. Rüdiger ersteht sich ein neues Hemd, weil so schön ist, kommen noch welche für Jörg und Markus mit.

Die Rückfahrt nach Doi Saket - ohne Guide - gelingt uns super, kommen gut und zügig an.
Jürgen strahlt über das ganze Gesicht - die perlmutfarbene KAWA 650 ERN - die er bereits im November 2011bestellt hat u. die Lieferung bzw. Zusammenbau (in äthailand)  aufgrund des Hochwassers sich enorm verzögert hat, ist eingetroffen. Zuerst hieß es, das wird März 2012. So war die Überraschung um so größer, als der Dealer fragt, "willst Du sie heute mitnehmen?" . Freitag, der 13. - welch ein Glückstag. Freu , freu, das eigene Motorrad.
Den aufregenden Tag schlossen wir mit einem guten Essen in der Dorfkneipe bei Pen, kühlen  Bierchen und Lagerfeuer ab.

Freitag, 13. Januar 2012

Goldenes Dreieck

Dienstag starten wir in den Norden und fahren mit den drei Töffs bis an die burmesische Grenze nach Tha Ton, einem Dörfchen in herrlicher Lage mit einem hochgelegenen Kloster, welches einem einen Weitblick in das Tal bietet. Unserer Resort lag direkt an einem Fluss, traumhaft ruhig. Eine wunderschöne Anlage mit vielen Bäumen und Blumen, so richtig, um die Seele baumeln zu lassen.
Die Strassen sind super gut, recht guter Belag, wenig Schlaglöcher, Rillen und nicht huppelig, hätten wir nicht vermutet. Einfach klasse dahin gleiten. Rechts und Links viele Reisfelder, kleinere Dörfchen mit Hühnern, Schweinen, so ganz beschaulich.
Auf dem Weg dorthin machen wir eine Rast im Balcony Hills, einer edlen Ferienanlage mit Ausblick.
Jogurt und Kefir

Balcony

Hochland

Trinkpause in den Bergen

on the road
Kloster Tha Tong

hinten liegt schon Myanmar (Burma)

Sunset am Kloster
























Thaton

2. Tag Weiterreise nach Chiang Kong (Laos)

Und wieder geht die Fahrt weiter in die hohen Berge, es herrschen Verhältnisse wie in der Schweiz im Sommer: Passfahrten, Berge hoch und runter, Serpentinen, und das alles auf guten Straßen bei wenig Verkehr. Die Sonne lacht, 24 Grad warme Luft lässt eine angenehme Reise ohne Schwitzen zu.
Hier bestimmt der Tee- jund Baumwolleanbau die Landschaft.
In Mae Salong gibt es viele Stände mit Tee, Gewürzen, getrockneten Früchten, Nüssen und natürlich die bunt gewebten Hemden, Silberschmuck, die von den geschmückten Frauen der Bergvölker verkauft werden. Die vielfältigen Gerüche und Farben beflügeln unsere Sinne
Mae Salong (Tee Handelsplatz)

Mae Saen (Mekong)


Chiang Khong / Laos
Jürgen und Sandra planen noch ihren Visa-Run, so biegen wir nach den Bergen kurz vor Chiang Rai ab nach Chiang Saen. Dort erreichen wir den Mekong, fahren aber weiter bis Chiang Kong, dem Grenzübergangs-
punkt nach Laos. Prima, hier waren wir vor 4 Jahren auch schon mal. Damals waren wir so neidisch, dass wir keine Moppeds dabei hatten. Nun ist der Mangel repariert.

heiße Pfanne
Nachdem Sandra und Jürgen in Laos ihre Visas erhalten haben, entschliessen wir uns noch bis nach Toeng zu fahren. Der Grenzort war etwas zu lebhaft, da ist an Ruhe gar nicht zu denken. Mit "Steinzeit- methoden" brettern riesige Trucks, die die komplette Straße ausfüllen, zur Fähre. Die wird beim Auffahren noch kurz gerammt, dann bringen die schwerfälligen Pontons die Lkw nach Laos rüber.
Toeng ist jetzt nicht unbedingt die touristisch geprägte Stadt. Aber es gibt ein HotPan-Laden, auch bekannt als mongolian Barbeque. Hier schlemmen wir ausgiebigst über mehrere Stunden. Lecker, bei dem Gedanken daran läuft uns das Wasser im Munde zusammen. Dazu gab es jede Menge superkaltes Leo (teils gefrorenes Eis) und zum Abrunden unseren Lieblingsbrandy. Lustig wars.

Die Gockel-Bande um drei Uhr in der Früh beendet dann auch unseren dringend benötigten Schlaf. Die meinten, sie müssten einen Krähwettbewerb abhalten. Der Morgen bescherte etwas Kopfbrummen und angekrätze Grundstimmung, die aber bei den ersten Motorradkilometer verflogen.

Tag 2 Rückfahrt nach Doi Saket



Damensitz
Es geht wieder heimwärts. Die vorgesteckten Wege können nicht befahren werden, es sind keine guten Strassen, nur Teerflecken, Gruben und sandige Kurven. Also zurück auf einem praktikablem Weg - für die Moppeds und die Fahrer gut zu handeln. An Abbiegepunkten wird gehalten, bis auf eine Ausnahme. Wir sehen uns vor Chiang Kham, dachte Rüdiger und fuhr pflichtbewußt den Schildern bis dorthin nach. Jürgen sind die Nüsse in die Hose gerutscht, als er bei der Nachschau, wo die beiden bleiben, Absperrhütchen auf der Strasse sah. So werden Unfälle abgesichert, aber auch - Vermessungsarbeiten. Mit dem Handy konnte dann wieder schnell Kontakt hergestellt werden.

350 KM bis heim sind bequem und schnell geschafft - und das sind wir dann auch. Abendessen in Doi Saket bei Pen und ein Erholungsbierchen. Das war eine geile Tour.

Rund 950 KM gesamt, 2 Nächte = 3 Tage plus Tagestour von Chiang Mai, etliche Leo-Bier, Regency on Ice, Noodle-Soup with Pork, Hot-Pan, super nette Begleitung/Reiseleitung. Besser kanns einem kaum gehen.
Einen ganz herzliches Dankeschön an unsere beiden Guides - Sandra u. Jürgen -  für die fazinierende Tour und die schönen Stunden.

Im Sommer machen wir mal den Westerwald und die Eifel mit den Mopeds unsicher, nicht wahr???

Dienstag, 10. Januar 2012

Chiang Mai

Die Moppeds sind da. 650er, wassergekühlte Zweizylinder Kawasaki 6ER mit gefühlten 50 PS. Die sollen aber mehr können, so ab 6000 U/min brüllt der Tiger erst los. Der Stadtverkehr in Chiang Mai und Umgebung läßt uns aber mit maximal 80 km/h durch das Gewühl, und das reicht auch. Schließlich fahren hier jede Menge Thais!
Einfach fahren, die Lücken erwischen, dann ist mit ein Weiterkommen möglich. Das rechts überholen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hier wird rechts oder links vorbeigefahren, sonst haste keine Chance. Das ist schnell gelernt.

Im Gebirge wird es dann richtig schön und an den Linksverkehr haben wir uns Ruckzuck gewöhnt. Die thailändischen Kehren hat Judith locker gemeistert. Wie geil ist das denn, bei angenehmen Temperaturen, leichte Kleidung durch Palmenhaine berghoch, bergrunter (immerhin 1200 Höhenmeter)  zu tuckern , die angenehmen Gerüche und tolle Farben zu genießen.

Judith on the road




Am ersten Mopped-Tag ging es in den Westen nach Samoeng und Ban Tawai, einem Künstlerdorf.
Den Abend schlossen wir mit einer Weltklasse Pizza im Pizza Plus.
Lecker, lecker.

Es war ein rundum herrlicher Tag. Morgen wartet ein 2- 3tägiger Moppedausflug in den Norden - Richtung Goldenes Dreieck auf uns.
Erste Station wird Fang werden. Wir melden uns dann Freitag wieder. 

Samstag, 7. Januar 2012

Wir sind da

Yepp, das hat geklappt.
In Kuala Lumpur sind wir nach 12 Std. gemütlichen Flug gut gelandet. Der Weiterflug nach Chiang Mai funktionierte reibungslos. Wir mußten mit dem Bus zu einem anderen Flugsteig fahren.
Etwas müde aber erfolgreich sind wir bei "Jogurt und Kefir" abgestiegen. Ein schnuckeliges Einfamilienhaus in Doi Saket. Etwas Verwirrung sorgen uns unsere Kreditkarten. Judiths Kreditkarte wird vom Bankomat in Kuala Lumpur einfach nicht akzeptiert und Rüdiger weiß seine PIN nicht: die ist im Handy abgespeichert. Und da Rüdiger (dummerweise) auf das hört, was Judith sagt, blieb das schöne Handy zu Hause.
Aber die EC-Karte, die hat Rüdiger freischalten lassen - und damit klappte es dann auch, und der Cashpoint in Chiang Mai mochte dann auch Judith's Kreditkarte. Das Problemchen mit Rüdigers Pin hat sich auch gelöst, in dem Rüdiger seine Handy-Adressdaten im Internet wieder gefunden hat. Alles wird gut.

So, erstes Bierchen und Dusche sind bewältigt, jetzt geht es zum Sunset in ein Restaurant, den Geburtstag von Sandra (Kefir) feiern. In netter Runde mit Ralph, Conrad, Eleana und Peter (einem canadischen Pärchen) und Sandra und Jürgen bekamen wir erstmal köstliche thailändische Küche und kühles Leo-Bier. Irgendwann kam dann der Jetlag und holt uns in die Heia.

Eine Telefonnummer in Thailand haben wir auch:
Telefonnummer in Thailand: +66-825834854

Wir berichten hier weiter . . . .

Freitag, 6. Januar 2012

Gleich geht's los

Nur noch mal kurz schlafen.Das Reisefieber hat uns gepackt. Die Trollis stehen parat.
Einfach nur geil, bald in warmen Gefilden zu sein.
Heute war wettertechnisch noch mal so ein richtig fieser Tag - Regen in Massen, Wind, Hagel u. Gewitter.

In paar Stunden Sonne und warm. Herrlich




Montag, 2. Januar 2012

Noch 5 mal schlafen

Dann geht's los.
Das Jahr 2011 haben wir sehr gut abgeschlossen - mit nett Freunden einen lustigen und lange Nacht verbracht. Gehört sich so. Heute, keinen Brummschädel trotz reichlich Bierchen und Aperol spritz und wenig schlaf sehr guter Dinge. Die ganzen Mitbringsels, Motorradhelme und Klamotten für die Reise sind gepackt. Wir bleiben locker unter der Gewichtsgrenze, ist ja schon erstaunlich, werde immer genialer im Packen.
Wir werden dann noch 4 mal etwas arbeiten und vorallem noch einen Geburtstag feiern, Karnevalstanz üben und mit Kollegen ein Jahres-Start-Essen. Die Zeit verfliegt nur so.
Mein Reisefieber breitet sich aus. Bin eigentlich schon unterwegs.